Good Morning Gießen
Drei kurze Stücke von Hannah Rumstedt, Denise Lim, Azahara Sanz Jara
An diesem Abend kommen drei Studierende des Instituts für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen für eine Werkstattschau zusammen. An den Projekten sind auch Studierende anderer HTA-Partnerhochschulen beteiligt (HfG Offenbach, Goethe-Universität Frankfurt). Jede der Arbeiten beschäftigt sich auf ihre Weise mit dem Unfertigen und Unerkennbaren, mit Übergängen und Überschüssen und nicht zuletzt mit den Bildern, die der Widerspruch schafft, statt mit seiner Aufhebung. So werden auch die drei Arbeiten nicht einfach voneinander abgesetzt, sondern ineinander geschoben und in Spannung zueinander gebracht.
Der Test
von Hannah Linda Theodora Rumstedt
Mit: Simon Bambach und Philipp Wagner
Mit einer Kamera bewaffnet suchen wir durch die Perspektive eines Ego-Shooters zwischen Cornflakes, Karaoke und der Ambivalenz von Gewalt und ihren Gesten nach dem richtigen Bildausschnitt — und nach dem Austritt aus dem Bild.
Manchmal diese Unmöglichkeit
von Denise Lim
Mit: Milan Eckart, Jiyoung Yoo, Freddi Schnellinger, Emilia Puiadas
„Manchmal diese Unmöglichkeit“ (Arbeitstitel) knüpft an die frühere Zusammenarbeit im Rahmen der Ausstellung „Manchmal diese Möglichkeit“ von Simon Gilmer in der Zollamt Galerie in Offenbach an. „Manchmal diese Unmöglichkeit“ untersucht das Übermaß in jedem Bild und die Rekonstruierbarkeit von Erinnerung an der Schnittstelle zwischen Tanz und Szenografie. In einer suchenden Bewegung soll etwas angesprochen werden, das noch nicht erkannt werden kann.
On Fantasy, Residue and (soft?) Lies
von Azahara Sanz Jara
"The yellow was yellow. She hid from the guy throwing the trash. That wall was cold, this time she kissed it with her cheek. I heard a scream from the distance answering back the same exact words. And purple flowers. Ok, the sixth time she realised that the length of the kiss affected the bond with the brick and this brick had been special, not the kind of special because of being the first brick but special because of their eyes.”